Und die Gewinner sind…

Nun… es gab bei unserem Projekt nichts zu gewinnen – außer Erfahrungen und neue Fotofreunde. :-).

Zum Abschluss von WeeklyPic 2018 möchten wir gerne die zehn Teilnehmer hervorheben, die alle Monatsaufgaben sowie alle Wochenbilder fotografiert haben:
babbelfisch, dotmatchbox, expresskasse, hermancheruscer, peter, ruebyi, schneehaesli, sonjahwolf, tristate, vielpixel
Herzlichen Glückwunsch!

Alle Monatsaufgaben (aber leider nicht alle Wochenbilder) hat eingereicht: cthulhusnet

Alle Wochenbilder (aber leider nicht alle Monatsaufgaben) wurden von diesen Teilnehmern hochgeladen: lexx-photo, alopecosa, photoauge, kamerakata

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern für das tolle Jahr und freuen uns auf die Fortsetzung 2019!

Ein Jahr WeeklyPic, mein Fazit.

Als um Weihnachten 2017 einige Mitglieder des HappyShooting-Slack den Vorschlag machten, ein Projekt zu starten, bei dem wöchentlich ein Foto zu machen wäre, habe ich keine Sekunde gezögert und meine Teilnahme zugesagt. Schnell waren mehr Gleichgesinnte gefunden und WeeklyPic war geboren. Dem Engagement von Kai, Peter, Sonja, Tim und möglicherweise einigen anderen, die ich hier vergessen habe, ist zu verdanken, dass WeeklyPic Fahrt aufnahm, noch bevor 2018 angefangen hatte. Die Webseite weeklypic.de gab es von Anfang an.

Ich selbst war seit Woche 1 als Fotografierender dabei und habe alle 52 Wochenfotos abgeliefert und darüber hinaus auch noch 12 Fotos für die Monatsaufgaben. Ich erwähne das hier, weil ich ohne WeeklyPic die Fotografie niemals so konsequent durchgezogen hätte.
Vor 2018 habe ich einige Jahre nur sehr sporadisch fotografiert. Selbst der alte Trick, neue Ausrüstung zu kaufen, hatte nicht richtig gewirkt und die Kameras drohten im Schrank zu verstauben (Ja, ich horte Kameras und ich stehe dazu.).

WeeklyPic wirkt bei mir als ständiger Motivator. Jede Woche ein Bild heißt, dass man sich eigentlich ständig mit Fotografie beschäftigen muss. Dies ist aber durchaus keine Last, sondern macht immer noch zunehmend Freude. Eine gewisse therapeutische Wirkung scheint dieses Langzeitprojekt bei mir zu entfalten. Außerdem erkenne ich auch einen Lern- und Trainingseffekt. Viele Dinge gehen mit der Zeit routinierter und einfacher. Mittlerweile kenne ich meine Kameras einigermaßen und sogar der alte Fotodrucker ist reaktiviert worden und regelmäßig im Einsatz.

Die sonntägliche Veröffentlichung der Wochenfotos ist zum Ritual geworden und ich fiebere dem immer entgegen. Der Austausch mit den übrigen Teilnehmern im Slack ist ein weiterer dicker Pluspunkt der Aktion. Der Höhepunkt war natürlich das WeeklyPic-Treffen im Oktober im Frankfurt. Der gemeinsame Fotowalk samt Abendessen sollte unbedingt wiederholt werden. Danke nochmal an die Organisatoren.

Obwohl ursprünglich als Aktion für ein Jahr gestartet, gibt es genug Interesse, noch ein Jahr WeeklyPic dran zu hängen.

Also auf ein Neues. WeeklyPic 2019 – ich bin bereit.

Christian

10 1/2 Monate WeeklyPic

Dem WeeklyPic-Projekt habe ich mich angeschlossen, damit ich regelmäßig fotografiere. In den Jahren zuvor konnte es durchaus vorkommen, dass meine Kamera mehrere Wochen oder gar Monate im Schrank lag. Für den Urlaub habe ich sie dann herausgeholt.
Seit 01.01.2018 ist das anders: Jede Woche muss ein Foto aufgenommen werden, das ich gerne veröffentlichen mag.

In den letzten Tagen geisterte die Frage durch meinen Kopf, ob ich mich durch WeeklyPic weiterentwickelt habe?

Also habe ich mir meine Wochen- und Monatsbilder angeschaut.
Rückblickend sind ein paar 0-8-15-Bilder dabei. Ich weiß genau, warum ich das jeweilige Motiv gewählt habe, aber für die Wohnzimmerwand reichen sie nicht.
Echte Verlegenheitsbilder habe ich bisher keine abgegeben – damit bin ich ganz zufrieden.

Meine Bilder sind in meiner Umgebung oder im Urlaub aufgenommen worden. Das eine oder andere Bild erzählt (für mich) eine kleine Geschichte.
In der Regel habe ich bei Tages(rest)licht fotografiert.

Herbstbäume in meiner Umgebung – nicht besonders spannend, daher auch kein Wochenbild geworden.

Meine Komfortzone habe ich nicht verlassen. Kein Blitz, kein Portrait, kein Street, kein Astro, keine Langzeitbelichtung, kein HDR, keine Experimente.

Mir ist für mich folgendes klar geworden:

Landschaftsfotografie scheint meine Komfortzone zu sein. Also werde ich das weiter vertiefen und in diese Richtung Zeit und Geld investieren. Auf diesem Gebiet gibt es für mich noch viel zu lernen. Praktischerweise lebe ich auf dem Land 😉 . 

Möchte ich mir ab und zu mal ein anderes bzw. neues Thema erarbeiten, muss ich es richtig planen. Das geht nicht so nebenbei bzw. wenn ich “noch schnell” ein Wochenbild benötige.

Wie es aussieht, stehen die Chancen gut, dass WeeklyPic auch 2019 fortgeführt wird. Mal sehen, ob ich dann öfters aus meiner Komfortzone rauskomme…

Eure Sonja

Der Mai ist gegangen…

…allerhöchste Zeit für ein Zwischenfazit. Es gab beruflich einige Veränderungen, die mit viel Arbeit verbunden waren. Aber so vergeht die Zeit zwischen den Workshops schneller. Dieses Jahr konnte ich wieder einen Platz bei den Klostergeister ergattern und das Ganze noch mit den Schlossgespenstern abrunden. 

Fazit: es war klasse!!!

Die Klostergeister in Inzigkofen sind wohl so etwas wie ein kleiner Kongress, nur in schönerer Umgebung und bei angenehmeren Temperaturen. Die Leute sind… Nein, dafür gibt es eigentlich keine Worte. Das ist wie eine Sternfahrt von – im positivsten Sinn – Verrückten! Oder wie die Teilnehmer es nennen, endlich normale Menschen.
Wer es noch nicht kennt: ihr verpasst was. Das muss man erlebt haben (aber bitte erst anmelden, nachdem ich mir meinen Platz gesichert habe). 😉

Diesmal habe ich mit Rosina, Alex, und Horst ein Projekt gehabt, bei dem wir möglichst viele Blitze zum Einsatz bringen wollten. Das hat geklappt und zumindest im manuellen Modus war ein Zusammenspiel von Pocket Wizards (lösen bei manueller Leistungseinstellung zuverlässig immer aus) und Cactus V6II (lösen, egal welche Marke, praktisch alle Blitze auf allen Kameras aus und das auch mit TTL und HSS, wenn man genügend Zeit mitbringt). Den ein oder anderen Blitz haben wir auch noch per optischem Slave dazu gezündet. Blöd, wenn ein Kollege aus einem anderen Projekt im gleichen Raum blitzt, während man bei Montage und Ausrichtarbeiten in den Slave-Blitz schaut. Man munkelt, es hat keine bleibenden Schäden hinterlassen…
Unser Projektvideo findet Ihr hier.

In Inzigkofen auf der Allee zum Amalienfelsen ist auch mein Monatsbild für Mai entstanden. Thema Zentralperspektive und Spuren. Angefertigt im Live-Composite-Modus meiner Olympus-Kamera, einem Blitz und, einem Zeugen! Der hat sogar ein “Making of” der ersten Version von “Holla, die Waldfee” gedreht. Der Sound zeugt von dem etwas beschwerlichen Aufstieg, umso mehr danke ich John für das Video!

Und nun, am letzten Mai-Wochenende dann Schlossgespenster. Ein Workshop mit richtigen Models. Eine Herausforderung für mich als Katzenknipser. Ich rede ja nicht notwendigerweise mit den Viechern und auch im normalen Menschenleben bevorzuge ich schriftliche Kommunikation. Wenn ich dann noch mit der Kamera, dem Bildwinkel, dem Licht beschäftigt bin, fehlt mir einfach die Kapazität, noch mit den Models zu reden, was ich gerne von ihnen haben möchte. Dann noch eine Zwischenfrage und ich könnte glatt das Atmen vergessen… 😉

Ach, schön wars, ich habe viel gelernt, einen Bruchteil hoffe ich demnächst sogar auch einsetzen zu können. Den Rest macht dann die Übung und vielleicht auch noch eine Wiederholung. Danke an alle Models (Sonja, Verena und Pascal) und die Coaches Darya und Boris und Chris. Und weil es so schön ist, mein Wochenbild “Schlossherr” mit Pascal als Model und Manuel sowie Christian in den Rollen als Reflektorhalter und Schattenspender wurde in einem Video von Chris verewigt.

Wer wissen will, welche Posen Models machen können und wie man sie dazu bringt: dieser Workshop ist mein Tipp!

Und was ist mit Weekly Pic? Nun, ich, bzw. wir Admins sind stolz darauf, dass das Projekt immer noch wächst. Aktuell sind 39 Teilnehmer registriert und die meisten davon halten tatsächlich durch, selbst wenn es teilweise mühselig ist, unsere Vorgaben für ein “korrektes” Bild einzuhalten. Den Rekord von 35 Bildern hatten wir in Woche 19 und ich bin zuversichtlich, dass wir das noch toppen können.

Soweit so gut. Ich bedanke mich bei allen Mitstreitern, haut rein und macht weiter schöne Bilder!

Kai

Geteiltes Leid ist halbes Leid…

Viele werden es kennen: Es gibt genügend Fotografen im Bekanntenkreis, auch einige die etwas ernsthafter fotografieren. Man versucht immer mal wieder einen Fotowalk zu vereinbaren, doch immer kommt die Arbeit etc. dazwischen.

So ging es mir ebenfalls. Ein Freund von mir wohnt gar nicht weit von hier und wir suchen seit fast einem Jahr nach einem guten Termin für ein Sonnenaufgangsshooting auf der Nordbrücke von Bonn…

Fast jeden Sonntag fahre ich zum Sonnenaufgang über diese Brücke, aber immer mit einem gewissen Termindruck oder / und mit Familie im Gepäck. Da hält man nicht mal eben an und macht Bilder.
Dann gibt es Tage wo man los könnte – natürlich passt dann das Wetter nicht, etc.

Nun denn im Februar war es endlich soweit:
Rosenmontag sollte es losgehen!
Sonnenaufgang über dem Siebengebirge/über dem Rhein mit Bonn und dem DHL Tower davor – so die Theorie.

Um 05:30 Uhr bin ich bei eisiger Kälte los und habe meinen Mitfotografen eingesammelt. OK, leichter Nieselregen, aber der sollte sich doch verziehen… Die Wolken am Himmel sollten laut diverser Wetterapps rechtzeitig aufreissen…
So die Theorie.

Als wir aus dem Auto stiegen ging erst mal ein Graupelschauer auf uns Nieder.
Natürlich haben wir trotzdem alles aufgebaut – erster Schreck: Kein Putztuch für die Frontlinse dabei… gut gemacht… Gut wenn man jemanden mitnimmt der mitdenkt und aushelfen kann.

Während wir auf den Sonnenaufgang warten vertreiben wir uns die Zeit mit Bildern von der Nordbrücke.
Dem Nieselwetter sei dank spritzen uns die Autos natürlich die Linsen voll…

Frust machte sich breit – Foto – wischen – Foto – wischen etc…

Wie auf einer Brücke üblich war es natürlich windig und wir waren binnen Minuten durchgefroren.

Langsam wurde es heller, aber die Sonne lies sich nicht blicken. Noch dazu schwankte die Brücke sehr stark – Langzeitaufnahmen waren nur begrenzt möglich

Also habe ich mich wieder mehr dem Verkehr und der Brücke zugewandt.
Überrascht war ich dabei vom Bildstabilisator meiner noch recht neuen OMD.

Am Ende standen wir 2 Stunden in der Kälte – es war hell geworden aber die Sonne haben wir nicht gesehen.

Im Anschluss daran sind wir noch in den Bonner Wildpark gefahren – ein neues Tele ausprobieren… Mit der Ausbeute war ich nicht wirklich zufrieden.

Durchgefroren fahren wir zum Bäcker und genehmigen uns ein spätes Frühstück.

Um 12:00 war ich wieder zu Hause – glücklich und zufrieden.

Die Bilder, die entstanden sind, sind nicht das was ich mir erhofft oder erwartet habe. Sie sind nicht gut, nichts besonderes, aber die Zeit, die wir über Bildausschnitte, Fotografen, Bilder, lohnende Ausflugsziele etc. gesprochen haben war genau das was ich gebraucht habe!

Zusammen losziehen, Bilder machen und sich über Bilder – weniger über Technik – zu unterhalten, das ist etwas was mich weiter bringt und ich jedem nur empfehlen kann!

Viel Spaß beim gemeinsamen fotografieren und über Fotos reden!

Tobias