52 Fotos? So schwer kann das doch nicht sein!

52 Fotos 2018…

es ist also soweit, nach 2015 mein zweites 52er Projekt.
Damals habe ich in einem kameraspezifischen Forum an dem Projekt teilgenommen und mir Anfang des Jahres das Ziel gesetzt, es auch wirklich durchzuziehen. Jede Woche war ein spezifisches Thema festgelegt. Man konnte dadurch lange vorplanen, musste aber auch eben immer ein bestimmtes Thema bedienen… Am Ende hatte ich es geschafft: 52 Fotos waren 2015 im Kasten, ein Fotobuch wurde gedruckt, und wenn ich heute durchblättere, bin ich auf manche Ideen noch immer stolz und erkenne genau die Wochen, in denen ich nur eine „Notfalllösung“ hochgeladen habe.
Hier meine Flickr Galerie

2016 habe ich mir das Ziel gesetzt, einfach für mich die Themen zu setzen und bin bereits im Februar gescheitert.
Ohne den „Gruppendruck“ des veröffenltichens geht es bei mir offensichtlich nicht.

2017 habe ich zwar viel fotografiert, mir aber bewusst kein Projekt vorgenommen.

2018 wollte ich wieder etwas gegen den inneren Schweinehund tun. Nach vielen Auftragsarbeiten in 2017, wollte ich einfach wieder mehr experimentieren und nicht nur das liefern, was man von mir erwartet. Kreativer bearbeiten, mehr „out of the box“ denken und v.a. öfter die berühmte „Komfortzone“ verlassen.

Das WeeklyPic-Projekt hilft mir dabei!

Was hat sich geändert durch die Teilnahme?

  • Die/eine Kamera ist täglich dabei! (meist meine Olympus mit einer Festbrennweite)
  • Da ich mit einem Systemwechsel liebäugle, ist es die perfekte Möglichkeit die neue Olympus auf Herz und Nieren zu testen und kennen zu lernen. Bei einem Auftrag ist das nur bedingt möglich.
  • Mein Kopf beschäftigt sich mehr mit dem Thema Fotografie, Licht, Bildschnitt, etc. Als Musiklehrer bin ich es gewohnt permanent Musik, die ich höre, zu analysieren und zu überlegen, ob diese zu dem einen oder anderen Thema passt oder sich für dieses oder jenes eignet. Gleiches mache ich nun zum Thema Fotografie. Mir fallen viel öfter Lichtstimmungen, Motive, etc. auf.
  • Es fallen mehr Bilder an, die dann auch tatsächlich bearbeitet und gezeigt werden. Sonst habe ich viele Bilder einfach nur auf der Platte versauern lassen. Jetzt mache ich bewusster Bilder, und die, die entstehen, werden auch bearbeitet.
  • Auch wenn WeeklyPic kein Wettbewerb ist, vergleiche ich mich mit anderen und werde hier ganz gut geerdet und erkenne wo ich noch sehr viel zu lernen habe. Gerade da wo ich meine gewohnten Genres verlasse und mich in etwas versuche, das für mich nicht alltäglich ist.

Der erste Monat ist jetzt vorbei – 4 Wochenbilder und ein Monatsbild hochgeladen…

Bin ich stolz darauf? Noch nicht, dafür ist es zu früh und meine Ergebnisse fallen noch hinter meiner Erwartungen zurück.

Macht es Spaß? JA!!!

Ich freue mich auf die nächsten 11 Monate!
Ein Plan für das Monatsthema im Februar steht schon!

Und jetzt raus mit Euch! Fotos machen!

Tobias

Projekt im Projekt

Als Teilnehmer in diesen tollen Projekt versuche ich den Schwung und die Inspiration des ganzen mitzunehmen.

Dabei versuche ich meine beiden Hobbys etwas zu verbinden.
Somit habe ich begonnen ein Fototagebuch für WeeklyPic zu schreiben.

Auf jeder Seite wird das Foto eingeklebt und dann werde ich über die Zeit die Bilder immer wieder mal durchschauen und dazuschreiben was mir bei diesem Foto einfällt.
Damit will ich eine gewisse Selbstreflexion zu meinen eigen Bildern schaffen.
Das habe ich schon mal bei anderen Fotografen gesehen und damit möchte ich sehen, ob es mir hilft meine Fotos zu verbessern.

Noch ist man ja am Anfang und muss sehen wie alles sich entwickelt.
Das wirklich schöne an diesem Projekt sind ja auch die Leute, die mit dabei sind.
Im Slack merkt man immer, dass auch andere mit ähnlichen Problemen kämpfen.
Würde ich z.B. das alleine versuchen, würden mich irgendwann die Zweifel an mir selbst dazu bringen, das ganze wieder aufzugeben.

Deshalb auch ein ganz großes DANKE an die Organisatoren/innen und alle, die das Projekt mit Leben füllen.

Nur mal kurz meine 5 Cent zu dem Ganzen.

Grüße und viel Inspiration wünsche ich allen.
Marco / Cthulhusnet

Die beste Kamera der Welt

Das Wochenende habe ich kurzentschlossen in Amsterdam verbracht. Und nicht erst beim Koffer packen quälte mich die eine Frage: Welche Kamera nimmst Du mit? Drei standen zur Auswahl: Eine grosse und schwere Spiegelreflex, eine kleine und leichte (Edel)kompakte und ein Smartphone. Letztgenanntes kann ja nicht ernsthaft als Kamera bezeichnet werden – und doch mache ich die meisten Bilder damit.

Ja, gar nicht so einfach zu beantworten die Frage. Die Spiegelreflex macht, zumindest rein qualitativ betrachtet, mit den hochwertigen Objektiven und dem grossen Sensor die besten Aufnahmen. Bringt aber eben auch ordentlich Gewicht mit. Da ich nicht ausschliesslich zum Fotografieren nach Amsterdam wollte, fiel es mir schwer – im wahrsten Sinne des Wortes – mich für diese Kamera zu entscheiden. Zumal für Nachtaufnahmen auch noch ein Stativ im Handgepäck Platz finden sollte. Und die Spiegelreflex trägt nur mein Teleskop-Stativ aus Carbon sicher. Für die Kompakte habe ich ein kleineres und leichteres Stativ. Zwar nur wenige Zentimeter gross, doch durch die biegbaren Beine lässt sich oftmals dennoch ein guter Standort finden. Etwa an einem Brückengeländer oder einer Strassenlaterne.

Sony RX100

Eigentlich hatte ich mich schon bei der Fragestellung für die Kompakte entschieden. Und doch beschäftigte mich die Frage deutlich länger. Mein innerlicher Konflikt bestand darin, eine hochwertige Spiegelreflex mein Eigen zu nennen und diese nun nicht zu nutzen. Das kann doch nicht richtig sein. Ich probierte daraufhin verschiedene Variationen von Kamera, Objektiven und Stativ aus, packte alles in meinen Rucksack und stellte schliesslich fest: zu schwer. Einfach zu schwer, um damit den ganzen Tag herum zu laufen.

Und so ist meine Erkenntnis: Die beste Kamera ist die, die man (gern) dabei hat.

Tschüss
Euer Tim

Exifgeflüster

Die erste Kalenderwoche in 2018 liegt schon wieder hinter uns und damit wurde auch der erste Schwung Bilder auf dieser Seite am Sonntag der Öffentlichkeit zur Schau gestellt. Als ich mir selbst mal abends die Zeit nahm, die Bilder in aller Ruhe zu betrachten, musste ich einige Male innerlich WOW sagen. Also ganz im Ernst: Einige von euch haben die Messlatte ganz schön hoch gehängt! Ein bisschen mag es vielleicht an meiner Wahrnehmung liegen, die nämlich die Bilder anderer Fotografen tendenziell besser findet, als die eigenen. Aber auch abseits dieser selbstkritischen Betrachtung, sieht man diesen Bildern schon an, dass sich da nicht nur jemand Gedanken um Bildgestaltung gemacht hat, sondern dies auch fotografisch gekonnt umgesetzt wurde.

Ich bin schon ein bisschen stolz. Mehr auf euch, auf das Projekt, als auf mich selbst. Und ich bin ganz gespannt, wie sich alles entwickeln wird. Doch eigentlich wollte ich über was ganz anderes schreiben 😉 Gar nicht über die Bilder selbst, sondern über das, was quasi zwischen den Zeilen zu lesen ist: Dem Exifgeflüster. Jeder Fotoapparat schreibt neben den eigentlichen Bilddaten auch jede Menge Metadaten mit in die Bilddatei: ISO, Blende, Aufnahmezeitpunkt, Verschlusszeit, manchmal Ortsinformationen (GPS) et cetera. Damit erzähle ich euch Fotografen nichts Neues, aber wir haben ja auch den einen oder anderen Besucher hier. Das ist in etwa so wie Videotext beim Fernsehen. Das ist irgendwo versteckt im Bild enthalten, aber nicht direkt sichtbar.

Ich fand die Idee spannend, diese Informationen mal zu sammeln, um sie später auswerten zu können. Und damit habe ich dann auch bald begonnen. Immer wenn von euch ein neues Bild hochgeladen wird, werden die Exifdaten ausgelesen und in einer Datenbank gespeichert. Spannend kann es werden, wenn man diese Informationen kreativ miteinander verknüpft und so Aussagen treffen kann, die einzelne Bilder nicht preisgeben. Damit seid dann auch ihr und eure Kreativität bei der Auswertung der Daten gefragt. Schreibt mir gern unten in die Kommentare, welche „kranken“ Auswertungen euch einfallen (: Eine völlig harmlose Umsetzung dieser Idee könnt ihr auf dieser Seite sehen.

So. Das liest sich doch so langsam eh keiner mehr durch. Also komme ich besser zum Schluss.

Tschüss
Euer Tim

Yeah!

Die ersten Bilder sind online! Ich bin stolz wie Bolle und freue mich jetzt schon wieder auf den nächsten Sonntag um neue Bilder zu schauen. 
Danke an alle, die mitmachen und vor allem auch an die Admins, ohne die das schon am Jahresanfang gescheitert wäre. 22 Teilnehmer – wer hätte das gedacht und vielleicht kommen noch mehr. Angedacht war es ja als 52er-Fotoprojekt, also ein Jahr lang jede Woche ein Bild. Aber so eng würde ich es gar nicht mehr fassen wollen. Wichtig ist, dass man seinen Schweinehund Woche für Woche überwindet, die Kamera in die Hand nimmt und sein Ergebnis zeigt. Von daher hätte die Seite vielleicht auch WeeklyPig heißen können. Selbst wenn das einzelne Bild gerade nicht so gut geworden ist, so lernt man doch etwas oder kann sich von seinen Mitstreitern was abschauen.

Wenn soviel Leute zusammen kommen, ergibt auch eine Idee eine andere und ich bin gespannt, wie WeeklyPic in einem Jahr aussehen wird. 

Also wenn noch jemand seinen Schweinehund überwinden will, mach einfach mit!

Viele Grüße
Kai

Gutes neues Jahr

Das alte Jahr ist vorbei, das neue erst wenige Stunden alt. Zeit also, allen ein gutes neues Jahr zu wünschen!

Ich habe schon die Batterien geladen, sogar die Sonne hat schon mal gelacht, WeeklyPic kann endlich losgehen.